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Alec Baldwin einigt sich mit der Familie des Kameramanns

Veröffentlicht am 5. Oktober 2022 um 16:53 Uhr

„Rust“: Alec Baldwin rechnet mit der Familie des Kameramanns ab

US-Star Alec Baldwin hat mit der Familie des am Set von „Rust“ verstorbenen Kameramanns eine vertrauliche Einigung erzielt. Der verstorbene Ehemann ist jetzt auch ein westlicher Produzent.

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Alec Baldwin und die Familie der Kamerafrau Halyna Hutchins haben sich geeinigt. Die Dreharbeiten sollen im Januar 2023 enden.

Reuters

Im Oktober 2021 erschoss Baldwin versehentlich Hutchins, einen 42-jährigen Kameramann, mit einer Requisite, als er den Low-Budget-Western Rust in New Mexico drehte.

Getty Images für SAGindie

Der Revolver war offenbar mit mindestens einer echten Kugel geladen. Wie es dazu kommen konnte, ist noch nicht klar.

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  • Hollywood-Star Alec Baldwin hat sich mit der Familie des Opfers außergerichtlich geeinigt, nachdem der Kameramann Halyna Hutchins am Set eines Westerns erschossen worden war.

  • Hutchins Witwe Matthew wird nun den Western produzieren.

  • Als Ergebnis erhält Hutchins einen Anteil an den Einnahmen des Films.

Alec Baldwin wird die Dreharbeiten zu Rust im nächsten Januar wieder aufnehmen, nachdem der Hollywoodstar eine Geheimhaltungsvereinbarung mit der Witwe der Kamerafrau Halyna Hutchins getroffen hat. Wie das Medienhaus „CNN“ zitiert, wird Matthew Hutchins künftig als Produzent des Films mitwirken und eine Gewinnbeteiligung erhalten.

Im Jahr 2021 hatte die Familie eines am Set getöteten Kameramanns in Santa Fe, New Mexico, eine Klage wegen rechtswidrigen Todes gegen Alec Baldwin eingereicht. Zudem hatten die Trauernden den Produzenten und anderen Crewmitgliedern zahlreiche Verstöße am Set vorgeworfen. Nun haben sich die Parteien geeinigt. Matthew Hutchins sagte, der Tod seiner Frau sei ein „schrecklicher Unfall“ gewesen.

„Kein Interesse an gegenseitigem Schuldzuweisungen“

Die Dreharbeiten werden mit allen Originalsteuerungen fortgesetzt, sagte Baldwin in einer Erklärung. „Ich habe kein Interesse an gegenseitigen Schuldzuweisungen“, sagte Hutchins in dem Brief. „Ich bin dankbar, dass Produzenten und die Unterhaltungsindustrie zusammengekommen sind, um Halynas letztes Werk zu ehren.“

Laut CNN wird auch Regisseur Joel Souza, der bei den tragischen Dreharbeiten ebenfalls verletzt wurde, zu den Dreharbeiten zurückkehren. Über das weitere Filmen sagt Souza: „In meinem eigenen Heilungsversuch war es nur ein Gedanke für mich, zurückzukommen und die Regie des Films aufzugeben, wenn es mit Hilfe von Matt und der Familie Hutchins zustande kam.“ Obwohl „von Natur aus bittersüß“, ist ihre Arbeit an dem Film darauf ausgerichtet, „Halynas Vermächtnis zu ehren und sie stolz zu machen“.

Alec Baldwin stand im Jahr seit Hutchins Tod unter Druck. Baldwin, damals ein führender Schauspieler und Filmproduzent, hatte bei einer Probe für eine Szene eine Waffe benutzt. Die Untersuchung ergab, dass im Colt eine echte Kugel steckte. Er hat die Verantwortung für den tödlichen Absturz stets von sich gewiesen: Baldwin behauptet bis heute, er habe nicht den Abzug betätigt, der den Schuss abfeuerte, der Halyna Hutchins tötete.

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