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Austria

Das System der Schultests ist wieder auf Kurs

Coronavirus

Schulen können nun selbst entscheiden, wann und wie viel sie auf das Coronavirus testen. Sollte die Pflicht erneut entstehen, könnte sie schnell umgesetzt werden. Die Firma Covid Fighters baut derzeit in Mödling die notwendige Infrastruktur auf.

05.10.2022 19.00

Online ab heute um 19:00 Uhr

Eine generelle Pflicht zur Durchführung eines PCR-Tests gibt es derzeit nicht – aber zu Schulbeginn hätte das Testsystem überhaupt nicht funktioniert. Grund dafür waren Einwände von Mitanbietern gegen die Entscheidung zur Vergabe von PCR-Schulversuchen. Ein Bundesverwaltungsgericht habe sie nun abgewiesen, teilte das Bildungsministerium am Mittwoch auf Anfrage der APA mit.

Die Tests wurden in fünf Regionen ausgeschrieben: Niederösterreich/Burgenland, Oberösterreich/Salzburg, Steiermark/Kärnten, Tirol/Vorarlberg und Wien. An allen Slots nahm die Firma Covid Fighters in Göstling (Kreis Scheibbs) teil, die bisher für die Abwicklung von PCR-Tests für Schulen in Nieder- und Oberösterreich sowie Volksschulen in Wien zuständig war. Das Unternehmen aus Niederösterreich hat nun einen Auftrag für ganz Österreich erhalten, mit dem bei Bedarf Unterverträge abgeschlossen werden können.

In Mödling wird Infrastruktur gebaut

Geschäftsführer Boris Fahrnberger bestätigte gegenüber dem Portal noe.ORF.at, dass derzeit in Mödling in der ehemaligen „Heroldhalle“ die entsprechende Infrastruktur geschaffen wird. Sie haben 20 Tage Zeit, danach können Sie jederzeit die Prüfungen für alle österreichischen Schulen ablegen. Gemeinsam mit Subunternehmern, insbesondere in der Logistik, sei ein System entwickelt worden, das eine termingerechte Lieferung aller Testergebnisse ermögliche, sagt Fahrnberger.

Die Kapazität von Mödling liegt bei 350.000 Tests pro Tag. Was fehlt, ist Sicherheit. Denn es ist nicht sicher, ob „Szenario 3“ kommt. Covid-Kämpfer tragen das wirtschaftliche Risiko, sagte Fahrnberger.

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Derzeit nur Ad-hoc-Tests

Aktuell befinden wir uns in Szenario 2 (der „günstige Fall“) des Variantenmanagementplans der Bundesregierung, in dem lediglich eine anlassbezogene Testung mit Antigen-Schnelltests oder eine zeitlich begrenzte Vor-Ort-Maskenpflicht vorgesehen ist. Erst nach dem Übergang zu Szenario 3 („Worset Case“ mit großer Infektionswelle mit einer neuen, besorgniserregenden Variante) sieht der Variantenmanagementplan vor, dass sich alle Studierenden, Dozenten und Verwaltungsmitarbeiter erneut einer wöchentlichen PCR-Testung unterziehen.

Tritt „Szenario 3“ in vollem Umfang ein, wird es auch eine allgemeine Maskenpflicht außerhalb des Unterrichts geben, sowohl in der Grundschule/AHS-Grundschule, als auch zeitlich begrenzt im Unterricht in der AHS Mittelschule und BMHS . Ab dieser Phase können auch gefährdete Kinder und Jugendliche mit einem fachärztlichen Attest von der Anwesenheitspflicht befreit werden.